In der Traumatherapie „Somatic Experiencing“ (SE) nach Dr. Peter Levine , einer psycho-physiologischen Behandlung, wird von „Neu-verhandlung“ des traumatischen Ereignisses gesprochen. Eine achtsame und entschleunigte Vorgehensweise ist dabei wesentlich. So findet das Nervensystem wieder zu seiner ursprünglichen Selbstregulierungsfähigkeit zurück.

Therapeutische Elemente sind Ressourcenbildung, Erdung, Wahrnehmung und Nachspüren von sensorischen Erleben, Verhaltensweisen/Bewegungen, Emotionen, Gedanken und inneren Bildern, als auch das schrittweise Entladen von im Nervensystem gebundener Energie.

In die Therapie können nach Bedarf und Wunsch auch folgende Therapieansätze einfließen:

Craniosacrale Therapie“ ermöglicht Heilungsprozesse, den inneren Prozess der Neu-Ordnung und die Selbstregulation (Homöostase) durch Berührung zu unterstützen.

Bodynamic“ (nach Lisbeth Marcher und Erik Jarinaes) ermöglicht eine besondere Perspektive auf die psychische und motorische Entwicklung des Kindes und Jugendlichen, auf entstandene sogenannte „Charakterstrukturen“, und damit auch auf Entwicklungstraumata. Spezifisch entwickelte Körperübungen unterstützen Heilungsprozesse.

In der „Tanz- und bewegungsanalytischen Therapie“ (nach Cary Rick) werden o.g. Prozesse durch Nachspüren und Ausdrücken von Bewegungsimpulsen, sowie durch Reflektion und Gespräch angeregt.

Ergotherapie“ unterstützt unter anderem durch kreatives Handeln Prozesse zum Gesunden.

Spiritualität“ kann eine große Ressource sein, so dass diese in der Weise, wie sie für Sie bereichernd ist, miteinbezogen werden kann.